Der Abschied fällt richtig schwer!

vom 17. Mai 2018

Die 17-jährige Gesa Gerdes beendet bald ihr einjähriges FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) im Berufsbildungsbereich in der GPS Werkstatt in Jeringhave. […]

Die 17-jährige Gesa Gerdes beendet bald ihr einjähriges FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) im Berufsbildungsbereich in der GPS Werkstatt in Jeringhave.
16 Jahre alt, keine Lust mehr auf Schule, keine Idee, wie es weitergehen könnte… So ging es Gesa, als ihre Mutter ihr vor einem Jahr den Vorschlag machte, für einen Schnuppertag in der Werkstatt Jeringhave zu hospitieren. Vielleicht helfe ihr ein FSJ dabei, den richtigen Weg für sich zu finden.

Gesa hatte bis dahin eigentlich nie Kontakt zu Menschen mit Behinderung, ganz offen gibt sie zu: „An diesem Tag dachte ich nur, hoffentlich geht er schnell vorbei!“ Sie durchlief die verschiedenen Bereiche, die es in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gibt. Schaute sich überall um, lernte die Menschen und die Arbeit kennen. Sie fühlte sich gut angenommen, dachte bei sich: Okay, vielleicht kann ich das ein Jahr lang durchziehen. Irgendwas muss ich ja machen, zuhause rumhängen geht ja auch nicht.“ Ihre letzte Station an diesem Tag war der Berufsbildungsbereich (BBB), hier erhalten junge Schulabgänger ihre Berufliche Bildung. „Wir nennen sie auch gern unsere jungen Wilden“, erzählt die Gruppenleiterin Xanthi Tzima. Auf Anhieb stimmte die Chemie zwischen ihr und Gesa, aus heutiger Sicht war es ein richtiger Volltreffer für beide Seiten. Auch die Teilnehmer sind schwer begeistert von ihrer FSJlerin. Anfangs war sie noch etwas schüchtern, dies und ihre Berührungsängste schwanden binnen kürzester Zeit. „Ich liebe diesen Trubel hier, ich bin sicher, dass ich gerade hier am meisten lernen konnte. Außerdem wollte ich nicht mit Kindern arbeiten, sondern lieber mit jungen Menschen oder Erwachsenen.“ Frau Tzima erklärt, dass gerade am Anfang soziale Kompetenzen vermittelt werden, das gilt für die Teilnehmer, natürlich profitieren die jungen FSJler gleichermaßen davon.

Gesa hat sich sehr entwickelt in den vergangenen Monaten. Ihre Eltern und Freunde sagen, sie sei viel erwachsener geworden und insgesamt verantwortungsbewusster und geduldiger. Und wenn man ihr zuhört, wie sie mit so viel Begeisterung von ihrer Arbeit und all den Erfahrungen spricht, würde man irgendwie jedem Menschen diese Erfahrung ermöglichen wollen.

Natürlich war nicht jeder Tag eitel Sonnenschein und Gesa musste sich viel abgucken, um den richtigen Umgang mit herausfordernden Situationen zu lernen. Sie fühlte sich aber gut unterstützt. Durch das FSJ-Team der GPS, wo sie immer einen Ansprechpartner hatte und durch die Kollegen in der Werkstatt, die immer mit einem guten Rat zur Seite standen. Da alle FSJler im Verlaufe ihres Jahres an 30 Seminartagen teilnehmen, gibt es regelmäßigen Kontakt zu den anderen Freiwilligen. Denn mit Gesa sind es über 200 weitere junge Menschen, die jedes Jahr in einer der über 40 verschiedenen Einrichtungen der GPS in den Regionen Friesland, Wilhelmshaven und Ammerland ein Freiwilliges Jahr absolvieren. In den Seminaren wird viel Wissen vermittelt, das man dann im beruflichen Alltag wieder für sich nutzen kann. Man kann in einer der sechs Werkstätten, in heilpädagogischen Schulen und Kindergärten, in Wohnheimen und in Jugendhilfeeinrichtungen der GPS ein FSJ absolvieren.

Für Gesa ist eins klar, jetzt da sie schon bald ihr Abschiedsfrühstück organisieren soll. Sie möchte wiederkommen! Nicht als Besucherin, sondern als Heilerziehungspflegerin. Um dieses Ziel zu erreichen, wird sie noch ein vorbereitendes Jahr absolvieren müssen, bevor die Ausbildung zur HEP starten kann. Genau wie das FSJ, entgegen der Meinung mancher ihrer Freunde, eben kein verschenktes Jahr: „Denn immerhin weiß ich jetzt genau, was ich will!“

Wer sich für ein FSJ bei der GPS interessiert, findet alle Informationen hier auf der Homepage. Weiteres auch auf unserer Facebookseite.

 

 

Leere Worte oder gelebte Werte???

vom 16. November 2016

Das erste Forum der Paritätischen Freiwilligendienste am 3./4. Februar 2017 rückt mit großen Schritten näher. Zur Inspiration hier ein schönes […]

Das erste Forum der Paritätischen Freiwilligendienste am 3./4. Februar 2017 rückt mit großen Schritten näher. Zur Inspiration hier ein schönes Video dazu auf YouTube.

Was hat ein Freiwilligendienst unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtverbandes mit Werten wie Solidarität, Respekt, Demokratie, Partizipation, Gerechtigkeit, Wertschätzung, Transparenz, Offenheit, Vielfalt… zu tun?

Darüber diskutieren beim Forum der Paritätischen Freiwilligendienste im Februar 2017 über 130 Freiwillige Soziale Helfer/-innen in Berlin mit Vertreter/-innen aus Politik, Paritätischem Gesamtverband, Einsatzstellen und Trägern.

Und wir sind dabei!

Alle Informationen findest Du auch hier zum Download im Faltblatt!

 

Drei Menschen glücklich gemacht

vom 3. Juni 2016

Große Freude bei Cecilia, Vivian und Maite (von links mit Jürgen Hoffmann, Bernd Heidenreich und Sabine Gastmann). Sie erhalten ab […]

Große Freude bei Cecilia, Vivian und Maite (von links mit Jürgen Hoffmann, Bernd Heidenreich und Sabine Gastmann). Sie erhalten ab Sommer 600 € monatlich von der GPS, um ihre Ausbildung in Heilerziehungspflege zu finanzieren.

Mehr als 27 FSJler hatten sich um diese Stipendien beworben, die bereits zum vierten Mal vergeben wurden. Die Auswahl fiel Sabine Gastmann (Heilpädagogischer Wohnverbund) und Bernd Heidenreich (Geschäftsbereich Berufliche Bildung und Qualifizierung) nicht leicht. Ausschlaggebend waren sowohl eine hohe Motivation als auch die aktuellen Lebensumstände der Bewerberinnen.

„Wir möchten die unterstützen, die sonst nur mit Schwierigkeiten eine solche Ausbildung antreten könnten“, erläutert Jürgen Hoffmann (Geschäftsführer der GPS). Für Bernd Heidenreich ist wichtig, dass durch die praktischen Anteile der Ausbildung auch eine Bindung zur GPS entsteht.

Die 3 Bewerberinnen sind durch ihr FSJ in ihrem Wunsch bestärkt worden, die Arbeit mit Menschen zu ihrem Beruf zu machen. Besonders die Abwechslung und Vielfalt dieser Arbeit hat sie angesprochen. „Man kommt morgens hin und weiß nicht, was der Tag bringt“, erzählt Cecilia. Diese Erfahrung hat sie von ihrem früheren Berufswunsch, im Büro zu arbeiten, abgebracht.

Vivian schaltet ihrer Ausbildung in Heilerziehungspflege ein Jahr an der BBS für „Persönliche Assistenz“ vor. Heilerziehungspflege kombiniert Ausbildungsanteile aus Heilpädagogik und Pflege und ist somit maßgeschneidert, um den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden.“HEPs“ werden überall gebraucht, wo inklusiv gearbeitet wird: In Kindergärten, Schulen, Werkstätten, Tagesstätten oder Wohneinrichtungen.

Wir sind auf der Job 4 u in Wilhelmshaven!

vom 22. Februar 2016

Kommt vorbei und fragt und fragt uns aus, wenn ihr Euch sozial engagieren wollt und ein FSJ bei der GPS […]

Kommt vorbei und fragt und fragt uns aus, wenn ihr Euch sozial engagieren wollt und ein FSJ bei der GPS interessant findet!

Ihr findet uns freitags und samstags von 9 bis 15 Uhr in der Stadthalle Wilhelmshaven.

Alle weiteren Informationen zur Messe findet ihr hier.

Holland in Not

vom 11. Februar 2016

Mittwoch 11.11.2015: Ab nach Groningen … Abfahrt Wilhelmshaven 9 Uhr. Nach einer super entspannten Busfahrt mit einem amüsanten Hörspiel über […]

Mittwoch 11.11.2015: Ab nach Groningen … Abfahrt Wilhelmshaven 9 Uhr.

Nach einer super entspannten Busfahrt mit einem amüsanten Hörspiel über Klassenfahrten kamen wir in Groningen an. Zwar stockte uns beim Parkmanöver kurz der Atem, dennoch freuten wir uns über den freundlichen Empfang im Hostel.

Nach einer warmen Stärkung mit Senfsuppe, waren wir erst einmal satt und zufrieden. Während die meisten von uns auspackten und die Zimmer bezogen, stieg bei anderen schon die Aufregung: denn ab 14 Uhr rückte ihre Präsentation des FSJ und der GPS vor den Best Buddies auf Englisch immer näher. Best Buddies ist eine Form des freiwilligen Engagements, bei der Menschen mit und ohne Behinderung als Freundespaare Freizeit und verschiedenste Aktivitäten zusammen erleben.

Als die gelungenen Präsentationen geschafft waren, hieß es die schöne Stadt eigenständig zu erkunden. Bei dieser Gelegenheit konnte man in einem der vielen gemütlichen Cafes einkehren und das Erlebte austauschen, denn abends stand das zweite Treffen mit den Best Buddies auf dem Plan.

Bahnhof Groningen – von dort aus startete das von den Buddies vorbereitete Geocaching, welches uns quer durch die Stadt führte.

Erschöpft und durstig ging es dann zur „Crown Bar“ auf ein gemeinsames Bierchen. Wir haben den Abend genutzt, um uns mit den Best Buddies über Gott und die Welt, aber vor allem über unsere Arbeit auszutauschen.

Donnerstag 12.11.2015

Am nächsten Morgen zogen wir nach dem Frühstück los zur Vensterschool, wo uns zwei nette Damen eine aufschlussreiche Führung durch die kreative und sehr moderne Schule boten, welche nicht zuletzt aufgrund ihrer äußerst farbenfrohen Gestaltung bei uns in guter Erinnerung blieb.

Wir erfuhren einiges über den Alltag der Kinder und die neuen Möglichkeiten, um auch mit den dazugehörigen Familien einfühlsam umzugehen. Besonders positiv überrascht hat uns der freie und kreative Unterricht, wodurch die Entwicklung der Schüler bestmöglich gefördert wird.

Und schon ging es zum nächsten Programmpunkt, das sogenannte „Must Have“ einer jeden Reise: die Stadtführung. Eine in Groningen lebende Studentin aus Deutschland gestaltete die Führung interessant und brachte uns die Geschichte der Stadt näher – besonders die subtile Kunst, welche sich durch die Straßen Groningen zieht, ließ uns die Stadt mit anderen Augen sehen.

Am Abend haben wir die gemeinsame Zeit genutzt, um uns im gemütlichen Ambiente des Hostels über unseren kurzen, aber dafür sehr spannenden Trip zu unterhalten.

Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag zur Hanzehoogeschool (Fachhochschule Groningen), wo wir Informationen zu „Studieren und Leben“ in Groningen bekamen. Den Schwerpunkt bildeten hier Sozialpädagogik und Soziale Arbeit.

Dann rückte auch schon unsere Abreise in greifbare Nähe. Nach einer ebenfalls entspannten Rückreise kamen wir mit einer Menge neuer Erfahrungen im Gepäck in Wilhelmshaven an.

Danke, für das gelungene Ende unserer FSJ-Seminarzeit!

für die Verlängerer 2015/2016

Chiara Risse

Interesse an einem FSJ bei der GPS?

vom

Heute bis 14 Uhr und nachmittags von 17 bis 19 Uhr findet ihr unseren GPS-Stand im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven auf […]

Heute bis 14 Uhr und nachmittags von 17 bis 19 Uhr findet ihr unseren GPS-Stand im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven auf der Messe „Sozial in die Zukunft“.

Wir informieren Euch gern und freuen uns auf Euch!

Neue Ausbildungsstipendien

vom 5. Januar 2016

Die GPS wird mit dem Ausbildungsbeginn 2016 wieder Auszubildende in Heilerziehungspflege oder Sozialassistenz fördern und sucht dafür interessierte Bewerber/innen. Diese […]

Die GPS wird mit dem Ausbildungsbeginn 2016 wieder Auszubildende in Heilerziehungspflege oder Sozialassistenz fördern und sucht dafür interessierte Bewerber/innen.

Diese Ausschreibung richtet sich an Absolventen/innen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes, die sich eine berufliche Zukunft bei der GPS wünschen.

Das Stipendium ist mit einem Zuschuss zur Ausbildung in Höhe von 600 Euro (brutto) monatlich verbunden und auf max. drei Jahre begrenzt.

Mögliche Ausbildungsorte sind die uns umgebenden Fachschulen (z. B. in Wilhelmshaven, Varel, Leer, Friesoythe, Wildeshausen). Bewerbungen an mehreren Fachschulen erhöhen die Chance auf einen Fachschulplatz. Die Praxistage sind in ausgewählten Einrichtungen der GPS vorgesehen.

Achtung: Die Fachschulen haben in der Regel im Februar Anmeldeschluss!

Bewerber/innen übersenden uns bitte eine schriftliche Bewerbung bis zum 07. März 2016. Bewerben können sich diejenigen, die gerade Freiwilligendienst in der GPS leisten oder diesen 2015 beendet haben.

Bitte der Bewerbung beifügen:
• ein Motivationsschreiben
• eine Beurteilung der Freiwilligendienst-Einsatzstelle
• eine Beurteilung einer Ansprechperson aus den Bildungsseminaren der GPS

Die Bewerbung geht an:
GPS Personalwesen
„Stipendium“
Banter Weg 12
26389 Wilhelmshaven

Dir fehlt eine Perspektive für’s neue Jahr?

vom 25. November 2015

Engagier Dich freiwillig! Wir bieten ab Februar 2016 wieder spannende Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr in unseren Einrichtungen für Kinder, […]

Engagier Dich freiwillig!

Wir bieten ab Februar 2016 wieder spannende Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr in unseren Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene!

Du kannst Dich hier direkt online bewerben, wir freuen uns auf Dich!

Floßbau am Zwischenahner Meer

vom 7. Mai 2015

Die ersten Gruppen haben mit Bravur, Spaß und ein „klein wenig“ Regen und Sturm den Seminartag Floßbau gemeistert. Wir freuen […]

Die ersten Gruppen haben mit Bravur, Spaß und ein „klein wenig“ Regen und Sturm den Seminartag Floßbau gemeistert. Wir freuen uns auf die noch kommenden Floßbautage mit den anderen Gruppen!

FSJ’ler informieren Schüler

vom

Drei unserer FSJ’ler besuchten am 23. April das Gymnasium Westerstede im Rahmen des Zukunftstages um den Schülern einen Einblick in […]

Drei unserer FSJ’ler besuchten am 23. April das Gymnasium Westerstede im Rahmen des Zukunftstages um den Schülern einen Einblick in ihr FSJ bei der GPS zu geben.

Vielen Dank für das großartige Zuhören sagen Svea Langner, Hoang Tran und Riekje Hoffmann.
(Hier im Bild hinten links, Nordwest-Zeitung, Claudia Voss)

Das Team FSJ bedankt sich für das Engagement der FSJ’ler und die Einladung des Gymnasiums Westerstede

FREIWILLIG DABEI

FSJ bei der GPS
Wilhelmshaven. Friesland. Ammerland.

Das FSJ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit in allen Lebenslagen zu unterstützen.

FSJ bei der GPS – Häufige Fragen und Antworten

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