Mit einem Lächeln nachhause gehen

vom 6. Februar 2019

Jahnu Wolf, Ailena Priet, Sophie Wiegreffe, Sarah Tenge, Tom Friedrichs (von links): Fünf junge Menschen von rund 200, die ein […]

Jahnu Wolf, Ailena Priet, Sophie Wiegreffe, Sarah Tenge, Tom Friedrichs (von links): Fünf junge Menschen von rund 200, die ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der GPS machen. Sie haben sich für die Dorfschule Mansie bei Westerstede entschieden, eine Tagesbildungsstätte für Kinder mit einem Förderbedarf in geistiger Entwicklung.

Jetzt ist ungefähr Halbzeit. Wir haben die fünf gefragt, wie alles angefangen hat und wie die Erfahrungen so sind. Angefangen hat es bei den meisten mit Ratlosigkeit: Was soll ich nach der Schule machen? Über Bekannte ist der Tipp mit dem FSJ gekommen. Zwei Tage Hospitieren haben die Entscheidung beschleunigt: „Wir fühlten uns hier von Anfang an gut aufgenommen.“

Immer wieder kommen die jungen Leute auf das angenehme Klima im Umgang miteinander zu sprechen. „Wir sind voll integriert“, lautet das Fazit. Sie arbeiten Hand in Hand in kleinen Teams in den Lerngruppen der Schule. Sie fühlen sich gut angeleitet und zugleich auf Augenhöhe wertgeschätzt. „Wir sind Teil des Teams.“

Maßgeblich tragen die Kinder zu den guten Erfahrungen bei. Die jungen Erwachsenen haben zuvor nicht gewusst, wieviel Freude die Arbeit mit Menschen machen kann. „Schon nach einem halben Jahr sieht man die Fortschritte. Du hast ein Menschenleben weitergebracht.“ Das Schöne an dieser Arbeit ist: „Du gehst mit einem Lächeln nachhause.“

Einige aus der Gruppe sind durch das FSJ auf den Geschmack gekommen. Sie wollen auch beruflich in der sozialen Arbeit Fuß fassen, durch eine Fachschulausbildung oder durch ein Studium. Heilpädagoge, Heilerziehungspfleger, Sonderpädagoge: das sind die Berufe, die in der Arbeit mit behinderten Menschen gebraucht werden. Mit etwas Glück kann man dafür auch ein Stipendium bei der GPS bekommen.

Im Sommer geht das FSJ zu Ende, und es werden wieder neue FSJler gesucht. Wenn Freunde und Bekannte fragen, was das bringt, antworten Jahnu, Ailena, Sophie, Sarah und Tom aus der Dorfschule Mansie: „Spaß am Leben“ – „Ganz viel Erfahrung“ – „Bringt was fürs Selbstbewusstsein“ – „Du wirst gebraucht“.

Wer neugierig geworden ist, kann sich hier umsehen: www.freiwillig-am-start.de. Oder einfach bei Anne Dirks anrufen: 04421 206-227.

Kommt vorbei! Sagt es weiter!

vom 24. Januar 2018

FSJ-Messe TOTAL SOZIAL in Oldenburg Flyer_Total_Sozial_171213_ger. Auflösung

FSJ-Messe TOTAL SOZIAL in Oldenburg

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Kühlen Kopf behalten

vom 17. Mai 2016

14 junge Menschen machen ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kindergarten „Kleine Freunde“ in Mansie bei Westerstede. Einige von ihnen haben wir gefragt, was sie ihren Nachfolgern, die im August beginnen, mit auf den Weg geben.

Laura, Nantke, Svenja, Pontida, Mareike, Julia, Lennart, Fenja, Berivan und Isabell zögern nicht lange: „Struktur halten“, „Lästereien nicht zu Herzen nehmen“, „ruhig bleiben“, „kritikfähig sein“, „Respekt mitbringen“, Eigeninitiative zeigen“, „Spaß haben am Spielen“: So lauten ihre Empfehlungen an ihre Nachfolger.

Sie wissen, wovon sie reden: 9 Monate arbeiten sie 5 Tage die Woche mit Kindern von 3-6 Jahren an der Seite von Kolleginnen der GPS. Frühstück vorbereiten, die Kinder vom Bus abholen, sich Spiele ausdenken, Lieder im Morgenkreis anleiten, Kinder zum Reiten und Schwimmen begleiten und vieles mehr.

Die Kinder sind manchmal anstrengend. Doch die FSJler haben gelernt, sich abzugrenzen. „Wir haben gelernt, uns in die Kinder hineinzuversetzen.“ Wenn ein Kind über die Stränge schlägt, bekommt es eine klare Rückmeldung. Die FSJler sind an ihren Aufgaben gewachsen. Sie sind sicher geworden und selbstständiger. Einige wollen nach dem FSJ selbst Ergotherapeutin oder Heilerziehungspflegerin oder Sozialarbeiterin werden.

Cora Kirchner, die den heilpädagogischen Kinergarten „Kleine Freunde“ leitet, ist stolz auf ihre FSJler. Sie wünscht sich wieder Jugendliche und junge Erwachsene, die „gerne mit Kindern arbeiten“. Neben den schönen Räumen in dem frisch umgebauten Bauernhof bietet sie „den Neuen“ eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe in einem freundlichen Team an.

Jetzt bewerben: Bei der GPS im Ammerland sind außer im Kindergarten „Kleine Freunde“ noch Plätze in der Dorfschule Mansie, in der Werkstatt Westerscheps oder im Wohnverbund frei. Alle Informationen findet ihr hier: www.freiwillig-am-start.de

Wir sind auf der Job 4 u in Wilhelmshaven!

vom 22. Februar 2016

Kommt vorbei und fragt und fragt uns aus, wenn ihr Euch sozial engagieren wollt und ein FSJ bei der GPS […]

Kommt vorbei und fragt und fragt uns aus, wenn ihr Euch sozial engagieren wollt und ein FSJ bei der GPS interessant findet!

Ihr findet uns freitags und samstags von 9 bis 15 Uhr in der Stadthalle Wilhelmshaven.

Alle weiteren Informationen zur Messe findet ihr hier.

Holland in Not

vom 11. Februar 2016

Mittwoch 11.11.2015: Ab nach Groningen … Abfahrt Wilhelmshaven 9 Uhr. Nach einer super entspannten Busfahrt mit einem amüsanten Hörspiel über […]

Mittwoch 11.11.2015: Ab nach Groningen … Abfahrt Wilhelmshaven 9 Uhr.

Nach einer super entspannten Busfahrt mit einem amüsanten Hörspiel über Klassenfahrten kamen wir in Groningen an. Zwar stockte uns beim Parkmanöver kurz der Atem, dennoch freuten wir uns über den freundlichen Empfang im Hostel.

Nach einer warmen Stärkung mit Senfsuppe, waren wir erst einmal satt und zufrieden. Während die meisten von uns auspackten und die Zimmer bezogen, stieg bei anderen schon die Aufregung: denn ab 14 Uhr rückte ihre Präsentation des FSJ und der GPS vor den Best Buddies auf Englisch immer näher. Best Buddies ist eine Form des freiwilligen Engagements, bei der Menschen mit und ohne Behinderung als Freundespaare Freizeit und verschiedenste Aktivitäten zusammen erleben.

Als die gelungenen Präsentationen geschafft waren, hieß es die schöne Stadt eigenständig zu erkunden. Bei dieser Gelegenheit konnte man in einem der vielen gemütlichen Cafes einkehren und das Erlebte austauschen, denn abends stand das zweite Treffen mit den Best Buddies auf dem Plan.

Bahnhof Groningen – von dort aus startete das von den Buddies vorbereitete Geocaching, welches uns quer durch die Stadt führte.

Erschöpft und durstig ging es dann zur „Crown Bar“ auf ein gemeinsames Bierchen. Wir haben den Abend genutzt, um uns mit den Best Buddies über Gott und die Welt, aber vor allem über unsere Arbeit auszutauschen.

Donnerstag 12.11.2015

Am nächsten Morgen zogen wir nach dem Frühstück los zur Vensterschool, wo uns zwei nette Damen eine aufschlussreiche Führung durch die kreative und sehr moderne Schule boten, welche nicht zuletzt aufgrund ihrer äußerst farbenfrohen Gestaltung bei uns in guter Erinnerung blieb.

Wir erfuhren einiges über den Alltag der Kinder und die neuen Möglichkeiten, um auch mit den dazugehörigen Familien einfühlsam umzugehen. Besonders positiv überrascht hat uns der freie und kreative Unterricht, wodurch die Entwicklung der Schüler bestmöglich gefördert wird.

Und schon ging es zum nächsten Programmpunkt, das sogenannte „Must Have“ einer jeden Reise: die Stadtführung. Eine in Groningen lebende Studentin aus Deutschland gestaltete die Führung interessant und brachte uns die Geschichte der Stadt näher – besonders die subtile Kunst, welche sich durch die Straßen Groningen zieht, ließ uns die Stadt mit anderen Augen sehen.

Am Abend haben wir die gemeinsame Zeit genutzt, um uns im gemütlichen Ambiente des Hostels über unseren kurzen, aber dafür sehr spannenden Trip zu unterhalten.

Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag zur Hanzehoogeschool (Fachhochschule Groningen), wo wir Informationen zu „Studieren und Leben“ in Groningen bekamen. Den Schwerpunkt bildeten hier Sozialpädagogik und Soziale Arbeit.

Dann rückte auch schon unsere Abreise in greifbare Nähe. Nach einer ebenfalls entspannten Rückreise kamen wir mit einer Menge neuer Erfahrungen im Gepäck in Wilhelmshaven an.

Danke, für das gelungene Ende unserer FSJ-Seminarzeit!

für die Verlängerer 2015/2016

Chiara Risse

Interesse an einem FSJ bei der GPS?

vom

Heute bis 14 Uhr und nachmittags von 17 bis 19 Uhr findet ihr unseren GPS-Stand im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven auf […]

Heute bis 14 Uhr und nachmittags von 17 bis 19 Uhr findet ihr unseren GPS-Stand im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven auf der Messe „Sozial in die Zukunft“.

Wir informieren Euch gern und freuen uns auf Euch!

Sozial in die Zukunft-Berufliche Perspektiven im sozialpädagogischen Bereich

vom 26. Januar 2016

Du hast Interesse an einem sozialpädagogischen Beruf? Dann ist das hier genau das Richtige für Dich! Denkst du darüber nach, […]

Du hast Interesse an einem sozialpädagogischen Beruf?
Dann ist das hier genau das Richtige für Dich!
Denkst du darüber nach, später einen Beruf in diesem Bereich auszuüben
oder möchtest du dich einfach informieren?
Dann besuch uns gern auf der „Sozial in die Zukunft“-Messe!
Dort stellen sich Einrichtungen, Institutionen und Bildungsinstitute vor.
Es ist interessant zu erfahren, wie viele Arbeitsmöglichkeiten es dort gibt!

Wann?
11. Februar 2016
10-14 Uhr und 17-19 Uhr

Wo?
Gorch-Fock-Haus
Viktoriastraße 15
26382 Wilhelmshaven

Wir freuen uns auf Dich!

 

Neue Ausbildungsstipendien

vom 5. Januar 2016

Die GPS wird mit dem Ausbildungsbeginn 2016 wieder Auszubildende in Heilerziehungspflege oder Sozialassistenz fördern und sucht dafür interessierte Bewerber/innen. Diese […]

Die GPS wird mit dem Ausbildungsbeginn 2016 wieder Auszubildende in Heilerziehungspflege oder Sozialassistenz fördern und sucht dafür interessierte Bewerber/innen.

Diese Ausschreibung richtet sich an Absolventen/innen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes, die sich eine berufliche Zukunft bei der GPS wünschen.

Das Stipendium ist mit einem Zuschuss zur Ausbildung in Höhe von 600 Euro (brutto) monatlich verbunden und auf max. drei Jahre begrenzt.

Mögliche Ausbildungsorte sind die uns umgebenden Fachschulen (z. B. in Wilhelmshaven, Varel, Leer, Friesoythe, Wildeshausen). Bewerbungen an mehreren Fachschulen erhöhen die Chance auf einen Fachschulplatz. Die Praxistage sind in ausgewählten Einrichtungen der GPS vorgesehen.

Achtung: Die Fachschulen haben in der Regel im Februar Anmeldeschluss!

Bewerber/innen übersenden uns bitte eine schriftliche Bewerbung bis zum 07. März 2016. Bewerben können sich diejenigen, die gerade Freiwilligendienst in der GPS leisten oder diesen 2015 beendet haben.

Bitte der Bewerbung beifügen:
• ein Motivationsschreiben
• eine Beurteilung der Freiwilligendienst-Einsatzstelle
• eine Beurteilung einer Ansprechperson aus den Bildungsseminaren der GPS

Die Bewerbung geht an:
GPS Personalwesen
„Stipendium“
Banter Weg 12
26389 Wilhelmshaven

Kompetent durch die Themenwoche

vom 4. Dezember 2015

Workshop Medienkompetenz Im Workshop Medienkompetenz wurde viel erarbeitet zum Thema social media , Videospiele und Fotografie. Das Fotografieren konnte praktisch […]

Workshop Medienkompetenz

Im Workshop Medienkompetenz wurde viel erarbeitet zum Thema social media , Videospiele und Fotografie. Das Fotografieren konnte praktisch erprobt werden. Ein paar Beispiele zum  Wechsel von Perspektiven sind hier zu sehen.

 

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Themenwochen

vom 10. November 2015

Päd. Grundlagen Gruppe 1+6 Die Themenwochen haben begonnen! Informativ und spaßig geht es in die nächsten Seminare. Der Workshop „Pädagogische […]

Päd. Grundlagen Gruppe 1+6

Die Themenwochen haben begonnen! Informativ
und spaßig geht es in die nächsten Seminare.
Der Workshop „Pädagogische Grundlagen und Gruppen leiten
hat sich an wichtige Themen herangewagt
und Übungen für Kinder und Jugendliche erarbeitet.

Auf den Fotos sieht man die TeilnehmerInnen beim „Karten-Rücken“ spielen.

FSJ’ler informieren Schüler

vom 7. Mai 2015

Drei unserer FSJ’ler besuchten am 23. April das Gymnasium Westerstede im Rahmen des Zukunftstages um den Schülern einen Einblick in […]

Drei unserer FSJ’ler besuchten am 23. April das Gymnasium Westerstede im Rahmen des Zukunftstages um den Schülern einen Einblick in ihr FSJ bei der GPS zu geben.

Vielen Dank für das großartige Zuhören sagen Svea Langner, Hoang Tran und Riekje Hoffmann.
(Hier im Bild hinten links, Nordwest-Zeitung, Claudia Voss)

Das Team FSJ bedankt sich für das Engagement der FSJ’ler und die Einladung des Gymnasiums Westerstede

Besuch im Landtag in Hannover 2015

vom 25. März 2015

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Der perfekte FSJler III

vom 23. Februar 2015

Tomke, Jacqueline, Jaclyne, Melanie Bremerfahrt 12.-16. Januar 2015 Der perfekte FSJ-ler Man braucht: 11 kg Selbstständigkeit 10 kg Autorität 10 […]

Tomke, Jacqueline, Jaclyne, Melanie

Bremerfahrt 12.-16. Januar 2015

Der perfekte FSJ-ler

Man braucht:

11 kg Selbstständigkeit

10 kg Autorität

10 kg Pünktlichkeit

9 kg Engagement

8,5 kg Toleranz

7 kg Empathie

5 kg Ruhe bewahren

5 kg Distanz halten

3 kg Ordentlichkeit

4 kg Freude an der Arbeit

4 EL Respekt

Eine Prise Humor

Alle Zutaten vermischen, 5 Min. auf höchster Stufe mixen, formen und dann 365 Tage in einer Einrichtung sich entwickeln lassen.

Fertig ist der perfekte FSJler!

Der perfekte FSJler I

vom

Wir wollen ehrlich mit euch sein. Uns ist nichts eingefallen.

Wir wollen ehrlich mit euch sein. Uns ist nichts eingefallen. Das liegt vermutlich daran, dass in uns allen ein perfekter FSJ-ler steckt. Es ist kein Titel, den man erwerben kann, sondern es liegt in unserer Natur. Wenn wir einem anderen Menschen Zeit schenken, ihn zum Lachen bringen oder ihn oder sie sich wohlerfühlen lassen, in dem wir einfach da sind. Kurz gesagt: Ein perfekter FSJ-ler ist nicht anderes als ein Freund. Und Freundschaft ist etwas Wertvolles und Einzigartiges.

Jörg, Erik, Jonathan, Christian, Marcel

Bremenfahrt 12.-16. Januar 2015

Groningen FSJ-Seminarfahrt 2014

vom

Am neunten Dezember fuhren wir bei dichtem Nebel los aus Wilhelmshaven über Varel und Oldenburg Richtung Groningen.

Am neunten Dezember fuhren wir bei dichtem Nebel los aus Wilhelmshaven über Varel und Oldenburg Richtung Groningen.

Nach drei Stunden kamen wir im Simplon an. Ein Hostel mit Café, das Arbeitsplätze für Menschen bietet, die kaum Chancen haben auf dem Arbeitsmarkt einen Job zu finden.

Müde, aber neugierig auf die nächsten Seminartage, liefen wir nach dem Mittagessen zum Grote Markt (Großer Markt). Auf dem Programm stand eine Stadtführung mit einer deutschen Studentin. Trotz unseres super-effektiven Wörterbuches, welches wir uns an den Vorbereitungstagen angefertigt hatten, taten wir uns ein bisschen schwer mit der niederländischen Sprache. Die Stadtführung auf Deutsch war daher ein Segen, sehr informativ und interessant, leider war es „schweinekalt“!

Frisch und fit am nächsten Morgen ging es zur Stichting Present (Stiftung Gegenwart). Der Weg dahin war sehr lang, da wir uns dank unseres hochqualifizierten Navigators erstmal verliefen. Als wir letztendlich ankamen wurden wir mit Tee und Kaffee herzlich in Empfang genommen.

Ein Vertreter der Stiftung erklärte uns deren Aufgaben und Ziele, nämlich, Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, mit Menschen, die helfen wollen, zusammenzubringen. Eine Form des ehrenamtlichen Engagements, wie wir es aus Deutschland nicht kannten. Auch wir stellten mit einer Powerpoint-Präsentation und auf Englisch, die GPS, das FSJ und unsere Aufgaben als Freiwillige Soziale Helfer vor.

Am Nachmittag trafen wir uns mit der Non-Profit-Organisation Best Buddies (dt.: Beste Freunde) in der Universität. Gegenseitig präsentierten wir unsere Organisationen und Tätigkeiten. Wir lernten eine weitere Form freiwilligen Engagements kennen.

Best Buddies bringt interessierte Menschen mit Behinderung mit Menschen ohne Behinderung zu einem Freundschaftspaar zusammen. Das Ziel ist es, wie beste Freunde Unternehmungen und Aktivitäten gemeinsam zu erleben. Abends trafen wir uns alle beim Bahnhof zum Start einer inklusiven Stadt-Rallye, die sehr spaßig war. Im Anschluss fanden wir uns in einer Bar (erst in einer falschen ☺) zusammen, um dort gemütlich den Abend ausklingen zu lassen.

Tag 3 – letzter Tag.

Nach einem ausgewogenen Frühstück in dem Café des Hostels, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Vensterschool (Fensterschule, weil offen und einsehbar wie ein Fenster). Unser Navigator hat diesmal seinen Job exzellent erfüllt und wir haben uns nicht verlaufen, sondern mussten uns nur in einen überfüllten Bus quetschen. Angekommen bei der Vensterschool, wurden uns ausführlich die Räumlichkeiten gezeigt. Diese Form von Schule wurde in Groningen entwickelt und ist einzigartig in den Niederlanden. Sie besteht dort mittlerweile in fast jedem Stadtteil.

Es handelt sich um ein Konzept, das Betreuungs-, Bildungs-, Beratungs und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche von 0 bis 15 Jahren sowie deren Eltern an einem einzigen Standort vorhält. Dazu gehören Schwimm- und Sporthalle, Bibliothek, Kindergarten, Hort und Schule und Beratungsstellen. Auch Jugend- und Seniorenclub finden sich hier sowie eine Cafeteria. Unser Mittagessen war bereits angerichtet, als wir diese betraten.

Ein Mitarbeiter erläuterte uns das Konzept, den Sinn und Zweck des Cafés, das von Menschen mit Behinderung betrieben wird und auch von Nutzern der Vensterschool und Bewohnern des Stadtteils besucht wird. Es gehört zu NOVO, einer niederländischen Organisation vergleichbar mit der GPS.

Nachdem wir aus dem Hostel unsere Sachen abholten, traten wir die Rückreise an. Uns hat die Seminarfahrt sehr gefallen, nur war sie fast zu kurz. Gern hätten wir viel mehr unternehmen und intensiver in die Organisationen hineinschnuppern wollen.

Erfahrungen in meinem FSJ

vom 9. Februar 2015

Ich habe das freiwillige soziale Jahr in dem Kindergarten Mühlenteich in Seghorn absolviert. Ich war das Jahr über in einer […]

Ich habe das freiwillige soziale Jahr in dem Kindergarten Mühlenteich in Seghorn absolviert. Ich war das Jahr über in einer Gruppe, mit Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten. Zu meinen Aufgaben gehörte, dass Begleiten der Kinder in ihrem Tagesablauf und die Unterstützung der Pädagogen beim erledigen der täglichen Aufgaben. Das wöchentliche Einkaufen, dass Schwimmen gehen und die Ausflüge  waren eine gute Abwechslung zu dem sonst sehr strukturierten Tag. Außerdem hatte ich durch Angebote, die ich durchführte, oft die Möglichkeit mich auszuprobieren.

Alles in allem kann ich sagen, dass das FSJ ein sehr spannendes und erfolgreiches Jahr mit war. Ich habe viel dazu gelernt, bin über mich hinaus gewachsen, wurde selbstständiger und verantwortungsbewusster. Ich kann sagen, dass sich meine beruflichen Pläne (später mit beeinträchtigten Menschen arbeiten zu wollen), durch die Erfahrungen im FSJ bestätigt haben.

FREIWILLIG DABEI

FSJ bei der GPS
Wilhelmshaven. Friesland. Ammerland.

Das FSJ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit in allen Lebenslagen zu unterstützen.

FSJ bei der GPS – Häufige Fragen und Antworten

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